Artikel mit Tag reiseMittwoch, 2. Juni 2010Kindergarten ICE
Normalerweise regt man sich im Zug über nervende Fahrgäste oder kotzende Kinder (alles schon miterlebt) auf, heute sind es zur Abwechslung mal die Zugbegleiter.
Nach mindestens fünfzehnminütiger Beschallung mit Folkloremusik undefinierbarer Herkunft aus dem Zugbegleiteraufenthaltsverschlag keine 3 Meter hinter mir bin ich aufgestanden und habe darum gebeten das sie die Musik doch bitte leiser machen sollen. Wie reagiert der moderne Zugbegleiter von heute? In dem Moment wo die Schiebetür aufgeht als ich durchgehe wird die Musik abgeschaltet. Im Zugbegleiteraufenthaltsverschlag bietet sich mir dann der Blick auf zwei ZugbegleitermännchenSDIe beide ihre "tollen" Handys in der Hand haben. Nachdem ich mein Anliegen vorgetragen habe bekomme ich als Antwort nur: "Musik? Welche Musik? Wir haben keine Musik." Die tollen Handychecker-Kinder denen man so im Bus begegnet hätten nicht anders reagiert. Assis. Naja immerhin ist die Musik jetzt aus und es gab zumindet ein anerkennendes Nicken von den anderen Fahrgästen im Wagon. PS: So ihr twitter Missionare, jetzt erzählt mir mal wie das hätte in einen tweet passen sollen ;-) Wobei Blogeinträge mit dem iPhone tippen auch kein Spaß ist. Mittwoch, 30. Dezember 2009Rückflug aus den USA - semi live
Ich fliege heute zurück nach Deutschland. Da hier in den USA (zumindest in den Nachrichten) gerade alles Kopf steht wegen dem Zwischenfall an Weihnachten, will ich heute mal einen Livebericht der Lage geben. Dank eines günstigen Tickets darf ich heute durch drei US Flughäfen reisen. Los geht's von Chattanooga (CHA) nach Charlotte (CLT). Danach dann weiter nach Philadelphia (PHL) und schließlich interkontinental nach München (MUC). Ankunft ist dann 8:30 in München am 31.12. ... Ich erwähnte bereits das es ein günstiger Flug war oder?
Also los geht's mit einem Bericht der Lage, Updates folgen dann je nach Internet Verfügbarkeit. CHA 7:05 Momentan sitze ich am Gate in Chattanooga. Aufgrund der Warnungen bzgl. verstärkter Sicherheitskontrollen sind wir extra früh zum Flughafen gefahren. Wäre aber nicht notwendig gewesen. Am Check-In Schalter war keine Schlange und der Check-In Mensch hat auf einer Bank gedöst. Der Security Check war auch unspektakulär. Normaler Ablauf mit der USA-typischen Schuhe-Ausziehen Prozedur. Das Macbook durfte aber in seinem Sleeve bleiben. Schlangen gab es auch hier keine. Fazit: 2,5 Stunden früher am Flughafen und nach 20 Minuten bereits am Gate. Ok, CHA ist auch ein kleiner Flughafen. Immerhin gibt's Free Wireless. CLT 11:08 Jetzt am Gate in Charlotte (C13). Zum ersten Mal mit einer Turboprop Propellermaschine geflogen. Nochmal deutlich lauter als die Jets. Blödsinnige Inflight Security Geschichten gab es nicht. Hier in Charlotte musste ich von Concourse E nach C, gab aber keine Sicherheitskontrollen dazwischen. Bisher ist die Reise also recht angenehm. Den Flughafen in Charlotte mag ich sowieso. Ist zwar etwas altbacken im Design, dafür aber Free Internet (sponsored by Google), viele gute Restaurants (Starbucks direkt neben meinem Gate) und auch sonst ist hier alles ziemlich nett. Mein nächster Flug startet um 12:40, habe also erstmal etwas Zeit. Nachher mal nach einer Steckdose suchen ... PHL 15:34 Auch der zweite Inlandsflug verlief ziemlich normal. Keine komischen Einschränkungen was man auf seinem Schoß haben darf oder ähnliches. Hier in PHL musste ich von Concourse C nach A. Keine Sicherheitskontrollen auf dem Weg. Kleiner Tipp: Falls mal jemand über PHL fliegt und zum Regional Terminal muss (F?) oder dort ankommt - auf jeden Fall den Shuttlebus nehmen. Anonsten muss man nämlich definitiv nochmal durch die Security, das nervt besonders wenn man von Übersee kommt, denn dann muss man einmal durch Security wenn man ankommt bevor man überhaupt das Terminal betreten darf und dann nochmal wenn man nach Terminal F läuft und da rein will. Also auch den Shuttlebus nehmen wenn man 5 Stunden Zeit hat und sich eigentlich gerne die Füße vertreten will. Anyway, heute auf jeden Fall auch hier alles stressfrei. Leider kein Free Wireless in Philadelphia, daher das Update etwas verspätet. MUC 8:56 So nun bin ich wieder in Deutschland, wenn auch total übermüdet. Gut das heute nur Silvester ist. Der Flug war soweit ok, jeder Sitz hatte seinen eigenen Screen mit on Demand Entertainment System. Schön das sich das langsam durchsetzt (selbst bei US Airways). In Sachen inflight-Sicherheit ist mir aufgefallen, dass die Emergency-Exit Reihen komplett leer waren und kleine "Crew only" Schildchen hatten, außerdem wurden sie während des Flugs mit einem Vorhang verdeckt. Wenn das eine Sicherheitsmaßnahme ist, dann eine sehr Obskure. Ansonsten wurde die GPS Funktion im Entertainmentsystem deaktiviert, bzw. der Kapitän hat davor gewarnt den entsprechenden Menüpunkt auszuwählen da sonst das System abstürzt und man dann keine Videos mehr schauen kann. Klingt nach sloppy exception handling. Jetzt erstmal meine Koffer holen, Ashleigh im Wartebereich finden und dann geht's mit dem Zug nach Ulm. 11:10 Am Münchner Hbf. Fünf Koffer und zwei Taschen sind eindeutig zu viel für zwei Personen. Normalerweise verachte ich derart vollgepackte Menschen, heute gehöre ich selbst dazu. Gut, sind auch ungewöhnliche Umstände mit einem interkontinentalen Umzug usw. 13:50 Wieder zuhause. Die Zugfahrt in einem Hybridzustand zwischen Wachsein und Schlafen verbracht. In Günzburg ist dann eine komische Frau zu gestiegen die erst ein Pärchen aus ihrem Vierersitz vertrieben hat und dann irgendwelche Jugendliche angemault hat. Daraufhin kam dann der Mann des Pärchens zurück und hätte sie fast umgehauen weil sie so genervt hat. Konnte ihn gut verstehen. Der Schaffner musste dann aktive Deskalationsarbeit leisten (zwei Gutscheine für eine 1. Klassefahrt) und das an Silvester. Wie auch immer. Wir sind wieder in Ulm. Jetzt wird geduscht, geschlafen und heute abend dann schön das neue Jahr begrüßt. In diesem Sinne, euch allen da draußen einen guten Rutsch und einen guten Start ins Jahr 2010! Dienstag, 3. November 2009Back from Japan
Vorgestern bin ich aus Tokio zurückgekommen. Spannende Stadt, interessantes Land, nette Leute auf der Konferenz getroffen. Gibt ziemlich viele Eindrücke zu verarbeiten und einiges zu erzählen. Ich hoffe ich schaffe es in den nächsten Tagen ein paar Artikel über Tokio zu schreiben, versprechen will ich es aber lieber nicht. Bis dahin ein kleiner Filler:
(via) Donnerstag, 9. April 2009Die dunkle Seite Dubais
Beim Independent gibt es einen interessanten Artikel von Johann Hari über die Schattenseiten der Metropole Dubai. Sehr lesenswert.
Dubai was meant to be a Middle-Eastern Shangri-La, a glittering monument to Arab enterprise and western capitalism. But as hard times arrive in the city state that rose from the desert sands, an uglier story is emerging. Independent.co.uk - The dark side of Dubai (7. April 2009) (via) Update: Cool, ich hab mal was vor BoingBoing gepostet. Donnerstag, 2. April 2009Wieder hier
Nach 5 Flughäfen, 4 Flügen, 3 Zugfahrten, 2 nahe zu schlaflosen Nächten und 1 netten 5h Aufenthalt in Knoxville bin ich wieder zurück in Ulm.
Klingt auch etwas schlimmer als es dann tatsächlich war. Bis auf die Sache mit dem Schlaf, dass war mindestens so schlimm wie es klingt wenn nicht schlimmer. Vorallem die erste Nacht, da ich die hauptsächlich auf Bahnhöfen und Zügen von NJ Transit verbracht habe, bevor ich ich dann die zweite Hälfte der Nacht mit der miserablen Gate-Bestuhlung am Newark Airport rumärgern durfte. Die wurde nämlich bestimmt mit Absicht so konstruiert, dass große Menschen da nicht gescheit drauf schlafen können (btw: kennt ihr www.sleepinginairports.net?). Alles in allem ist Newark ein ziemlich miserabler Flughafen, da lobe ich mir Charlotte wo es sogar free(!) Wireless gibt. Trotzdem ganz witzig war aber meine Ankunft in Newark. Eine Monorail-Bahn (they call it Airtrain) verbindet den Bahnhof und die Terminals. Ich steige also in dem menschenleeren Bahnhof in diesen menschenleeren Zug ein, der aus lauter nicht verbundenen Miniabteilen besteht. Die Kabinen sind fast rundum verglast und hell beleuchtet. Die ganze Situation hat mich ganz stark an Gordan Freeman und den Anfang von Half-Life erinnert (Nerd! Ich weiss). Also während ich mir noch überlege ob mich jetzt am Terminal wohl auch Headcrabs erwarten ändert der Zug plötzlich seine Richtung und fährt wieder zurück zum Bahnhof. Nach längerem Suchen erklärt mir dann eine gefundene Mitarbeiterin, dass der Airtrain nachts im Shuttle-Modus läuft und das ich deswegen an Haltestelle P4 umsteigen muss. Leider wurde das aber weder per Durchsage verkündet noch irgendwo angezeigt. Naja also nochmal 15 Minuten gewartet bis der Airtrain wieder da war, umgestiegen und dann beim Terminal rausgekommen. Langweilig. Aber der Moment wo ich in dem Ding sitze, mich wie Mr. Freeman himself fühle und dann der Zug plötzlich umdreht, das war schon sehr speziell. Die Konferenz in Princeton lief übrigens sehr gut. Der Vortrag kam gut an. Sonst auch gute Vorträge gehört (bio-inspired networking, high definition location awareness, smart distributed DoS attacks, ...) und interessante Leute kennengelernt. Princeton University war auch sehr beeindruckend. Alles sehr groß und alt und ehrwürdig. Selbst die Dorms sehen von Außen eher nach Kathedrale aus. Die Bibliothek ist riesig und eine eigene Kirche hat der Campus auch (vermutlich größer als manch andere Stadtkirche). Alles in allem ein sehr inspirierender Ort. Sonntag, 29. März 20092 Wochen Knoxville
Meine zwei Wochen Knoxville sind leider schon wieder rum. Schön wars, aber doch immer zu kurz. Neben unserem sehr schönen Trip in die Smoky Mountains, waren wir noch einen Tag in Chattanooga und haben sonst noch einiges unternommen.
Jetzt bin ich gerade auf den Weg nach Princeton, wo ich Zhendong beim Sarnoff Symposium vertrete. Ich bin gespannt auf meine erste richtige Konferenz. Mittwoch fliege ich dann wieder zurück nach Deutschland. Allerdings mit Umweg über Knoxville, da ich nur das Datum nicht den Abflugort meines Tickets umbuchen konnte. Für mich heißt das konkret vier Flüge an einem Tag: Newark -> Charlotte -> Knoxville -> Philadelphia -> München. Einen Vorteil hat die Sache aber, in Knoxville sehe ich Ashleigh nochmal für ein paar Stunden. Sonntag, 2. November 2008Korea DMZ
Ich habe ja schonmal ein Video über Paul Koontz Nordkorea Trip gepostet, heute gibt's einen Fotobericht über den Besuch der DMZ zwischen Süd- und Nordkorea. Alles schon sehr surreal. Da kann man wirklich froh sein, dass sich das bei uns alles 1989 erledigt hat. Man kann über die öknomische Seite der Wiedervereinigung denken wie man will, aber die Tatsache das keine feindliche Grenze mehr durch Deutschland verläuft ist eine feine Sache.
Von Matt (ja genau der mit den dancing videos) gibt's auch einen Blogpost über seinen Besuch in der DMZ, mit noch mehr Bildern und ausführlicherer Beschreibung. Freitag, 20. Juni 2008Where the Hell is Matt 2008
Kann sich noch jemand an das coole Video erinnern mit dem Typen der in zig Ländern vor irgendwelchen Sehenswürdigkeiten tanzt? Ja genau, das hier.
Zwei Jahre ist das her. In der Zwischenzeit hat Matt an seinem neuen Video gearbeitet was heute veröffentlicht wurde: Irgendwie sehr, sehr hypnotisierend, und löst bei mir ganz erhebliches Fernweh aus. DEn Song im alten Video fand ich allerdings besser. Bei youtube direkt gibt's das Video auch in Higher Quality. Matts Blog über seine Reiseerlebnisse ist übrigens auch recht lesenswert. www.wherethehellismatt.com Donnerstag, 27. Dezember 2007United States of America
Nach einem relativ unspektakulären Flug (von der turbulenten Landung für die wir zwei Versuche brauchten mal abgesehen) bin ich gestern gut in Atlanta angekommen. Abends gabs dann lecker amerikanisches Christmas Dinner mit Ashleighs Familie und heute morgen ging es weiter nach Knoxville.
Gut drei Wochen bleibe ich jetzt hier und werde ab und zu berichten was so passiert - falls es die Zeit erlaubt. Gutes Jahr! Montag, 1. Januar 2007Ostküsten Fotomarathon
Soo die Fotos von unserem Trip sind nun alle online und kommentiert. Gerade letzteres war ein recht zeitaufwendiges Unterfangen, aber nur das beste für meine werten Leser ;)
Nicht von der Menge der Fotos abschrecken lassen, sie decken ja schließlich einen kompletten Monat ab und da wir ja fast jeden Tag wo anders waren sollten sie eigentlich auch recht abwechslungsreich und durch die Kommentare hoffentlich auch kurzweilig sein. Also Martini/Glühwein mixen, Rücklehne in angenehme Position bringen und Fotoshow geniessen!
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