„There are over 550 million firearms in worldwide circulation. That's one firearm for every twelve people on the planet. The only question is: How do we arm the other 11?“

Immer gut, wenn ein Film mit einem kurzen Monolog beginnt, das hat mir schon bei
L.A. Crash gefallen. Wie das Zitat erahnen lässt, geht es in
Lord of War um einen Waffenhändler, dargestellt von Nicholas Cage. Der Film zeigt die fiktive Lebensgeschichte von Yuri Orlov, der als Aushilfe im Restaurant seiner Eltern startet und zu einem der erfolgreichsten Waffenhändler der Welt avanciert, der Dikatoren und Widerstandskämpfer mit Waffen versorgt, die er vorher günstig in den ehemaligen Ostblockstaaten aufkauft.
Andrew Niccols setzt die Brisanz der Thematik gut in Szene und zeigt moralische Abgründe auf, allerdings ohne erhobenen Zeigefinger sondern mit viel bissigem Zynismus. Dadurch bleibt der Film unterhaltsam, stimmt den Zuschauer gleichzeitig aber auch nachdenklich.
Mich hat der Film jedenfalls überzeugt. Ärgerlich ist nur, dass der Film in den USA bereits auf DVD erschienen ist, während er hier erst am 16.2. anläuft.
Filmstarts.de Kritik und
Trailer (apple).