Monday, 4. September 2006
 Seit langem am Sonntag wieder im Kino gewesen. Angeschaut haben wir uns Thank You For Smoking. Hat mir ziemlich gut gefallen. Geht um einen Lobbyisten der Tabakindustrie und die Macht der Wörter. Schön amüsante Satire, die sich selbst und das Thema nicht zu ernst nimmt.
Ein Film, der auf jeden Fall zu unterhalten weiss und als angenehmes Kinoerlebnis in Erinnerung bleibt.
Hat mich auch etwas an Wag the Dog erinnert, kommt aber an die Mutter der Polit-Satire dann doch nicht ganz ran. Aber wie gesagt, anschauen lohnt sich trotzdem.
Trailer bei Apple.
Kritik bei Filmstarts.de.
Wednesday, 5. April 2006
Gestern abend waren wir im Kino. Nach 5 Tagen krank zuhause war das auch mal dringend nötig (mir gehts übrigens wieder gut - danke an alle für die Besserungswünsche). Wir waren wieder in Camberwell im Rivoli. Eigentlich bin ich kein Freund von alten Kinos - zwar tolle Atmosphäre, aber Bild und Ton sind meist eher bescheiden. Gestern wurde ich in der Beziehung wirklich positiv überrascht. Der altertümliche Kinosaal, war erstmal unglaublich groß und geräumig. Selbst in der ersten Reihe hätte man problemlos sitzen können, weil zwischen Sitzreihe und Leinwand bestimmt 20 Meter Platz sind. Die gute Atmosphäre wurde dann durch eine wirklich fette Soundanlage und einen guten Projektor ergänzt - so macht Kino Spaß.
 Nun zum Film. In Inside Man geht es um einen Bankraub, allerdings läuft der doch etwas anders ab, als man das normalerweise gewöhnt ist. Keine toten Geiseln, nichts wird gestohlen und am Ende ist dann doch alles anders.
Der Chefbankräuber ist Clive Owen (BMW Filme, Hautnah, ...) und der Unterhändler-Cop wird von Denzel Washington dargestellt. Jodie Foster und Willem Dafoe haben auch noch mitgespielt, allerdings war mir Dafoes Rolle viel zu normal. Als abgedrehter Cop ( Blutiger Pfad Gottes) kommt er einfach besser rüber. Sonst ein wirklich gelungener Film - nette Abendunterhaltung.
Ach ja, ich hätte da noch einen Vorschlag: Wenn dieser komische neue James Bond-Darsteller (wie heißt der?) weg vom Fenster ist (also nach einem Film), sollte Clive Owen die Rolle übernehmen. Der Mann hat definitiv das Potential und Aussehen.
Tuesday, 13. December 2005
Ich wollte eigentlich keine Kinocharts posten, weil ich so bestimmt als fieser Nachmacher betitelt werde, aber an anderen Stellen fehlt einfach Star Wars!
01 Star Wars Episode III
02 Sin City
03 L.A. Crash
04 Million Dollar Baby
05 Barfuss
Sunday, 4. December 2005
 Vor einiger Zeit war ich auch in Harry Potter und der Feuerkelch. Hat mir gut gefallen, besonders dieses Teenager-Gehabe war doch recht amüsant. Der ganze Film war ziemlich düster gehalten, was aber gut zum Inhalt passte. Als Fan der Bücher fand ich das Tempo des Films allerdings deutlich zu schnell. Es wurde regelrecht durch die Story gerast und vieles nur angeschnitten. Ich glaube wenn man das Buch nicht kennt kann man manche Sachen nicht verstehen bzw. richtig einordnen. Ist aber natürlich auch schwierig so ein umfangreiches Buch adequat zu verfilmen.
Noch was anderes: Harry Potter Darsteller Daniel Radcliffe hat im NME Yearbook 2005 seine 10 Lieblingssongs des Jahres bekanntgegeben - und der Junge hat mit seinen 16 Jahren einen wirklich guten Musikgeschmack. Da könnten sich die Tokio Hotel und us5 hörenden deutschen Kiddies mal ein Beispiel dran nehmen.
1. Arcade Fire - neighborhood #1 (tunnels)
2. Willy Mason - oxygen
3. Hot Hot Heat - island of the honest man
4. Dogs - tuned to a different station
5. Louis XIV - finding out true love is blind
6. Franz Ferdinand - do you want to
7. Editors - blood
8. Hard-Fi - move on now
9. Bloc Party - helicopter
10. The Cribs - hello? oh...
( via)
Saturday, 3. December 2005
 Ich bin gerade ein bisschen faul, deswegen fasse ich die Story jetzt mal nicht zusammen, das haben ja auch andere Leute schon getan. Der Film ansich war auf jeden Fall gute Unterhaltung. Man bekommt Action geboten gepaart mit witzigen Sprüchen und Science-Fiction. Das schöne ist, dass der Film sich teilweise selber nicht ernst nimmt und sich seinen Anleihen aus anderen Filmen, wie Start Trek oder Star Wars ("Du bist kein Superheld und die Allianz ist kein dunkles Imperium"), bewusst ist.
Da mit verbunden ist aber auch das Hauptproblem von Serenity. Captain Mal wäre gerne Han Solo, aber ist er halt einfach nicht. Der Böse versucht Morpheus zu imitieren und der Bruder von der kleinen River spielt so ein bisschen den Schönling, ist aber weder schön noch hässlich, sondern hat einfach null Austrahlung. Die Besetzung hätte man, meines Erachtens nach, besser wählen können. Warum in den Kritiken gerade diese immer gelobt wird kann ich nicht nachvollziehen.
Trotz dieses Mankos ist der Film sehenswert und ich werde mir bei Gelegenheit mal Firefly anschauen. Das ist die Serie auf der Serenity aufbaut.
Wednesday, 23. November 2005
Jetzt gibt es endlich auch mal wieder eine Film-Review. Nachdem auch in Ulm endlich Keine Lieder über Liebe läuft, habe ich ihn mir am Wochenende direkt angeschaut.
 Der Film ist wirklich ganz gut. Durch die Kameraführung und die Einbeziehung der Kamera in die Handlung wirkt der Film ziemlich authentisch (das ist heutzutage ja ganz wichtig). Die Story, eine Dreiecksgeschichte zwischen dem Sänger, seinem Bruder und dessen Freundin, ist ganz ok. Allerdings fand ich die Streitgespräche zeitweise etwas anstrengend. Kann aber auchein bewusstes Stilmittel sein. Wenn man sich irgendwelche Homevideos anguckt, erzeugen die schließlich auch so eine leicht nervende Atmosphäre.
Die Musik war, wie zu erwarten, klasse. Da bekommt man richtig Lust auf ein Hansen Band Konzert. Schade das die Band ansich eher eine Nebenrolle spielt. Schön ist, wenn sich alle Bandmitglieder vorstellen und Thees und Markus beide sowas in Richtung "... ich spiel Gitarre, und singe ein bisschen - aber nur Background" von sich geben.
Abschließend kann man sagen, dass der Film sehenswert ist, aber für Freunde des Grand Hotels definitv sehenswerter.
Tuesday, 1. November 2005
Mittlerweile war ich jetzt in DooM. Sehr geiler Film - dünne Story, die Schauspielleistung war auch nicht berauschend ( The Rock hat nur einen Gesichtsausdruck), aber für Fans des Spiels einfach köstlich.
Die Kulissen sehen haargenau so aus wie bei DooM3, es kommen alle Waffen vor (von Kettensäge bis BFG) und die Sequenz ziemlich am Ende ist köstlich, wenn der Typ in der First-Person Perspektive durch die Gegend rennt und einfach alles nieder mäht was ihm vors Visier kommt.
Fazit: Nur was für DooM Fans, aber die dürften ihren Spaß haben, ich hatte zumindest welchen.
Thursday, 20. October 2005
Elijah Wood ein Hooligan? Klingt komisch, funktioniert in Green Street Hooligans aber ziemlich gut. Herausgekommen ist ein interessanter Film über die englische Hooligan-Szene, der sehr authentisch wirkt.
Matt (Elijah Wood) wird in Havard rausgeschmissen, und flüchtet nach England zu seiner Schwester. Dort lernt er Pitt, den Burder von ihrem Mann, kennen und durch ihn die Hooligan-Szene, Gewalt und echte Freundschaft. 
Leider kommt der Film bei uns nicht im Kino, wahrscheinlich nicht ausreichend massenkompatibel. Dabei zeigt Elijah Wood hier, dass er auch brutale Rollen spielen und nicht nur Schmuck durchs Land tragen kann. Auch Charlie Hunnman (Pitt) überzeugt als Gang-Leader und kommt sehr charismatisch rüber. Immerhin gibt es ihn aber seit dieser Woche als Leih-DVD. Ich empfehle die englische Fassung, da kommen die britisch-amerikanischen Akzentunterschiede und die Schlachtengesänge einfach besser zur Geltung. Hauptsache Anschauen!
Wednesday, 19. October 2005
 Habe ich mir gestern angeschaut, aber so hundertprozentig überzeugen konnte mich der Film nicht.
Kurz zusammengefasst geht es um den Café-Besitzer Tom Stall (gespielt von Viggo Mortensen) der geistesgegenwertig zwei Gangster überwältigt und erschießt, als diese sein ländliches Café überfallen. Tom wird als großer Held gefeiert, was ihm aber gar nicht so gefällt. Zu Recht, denn kurze Zeit später taucht der ominöse Fugerty (Ed Harris) auf und Tom wird von seiner Vergangenheit eingeholt ...
Schauspielerisch hat der Film einiges zu bieten. Vorallem Viggo Mortensen und Maria Bello (spielt seine Frau) überzeugen. Auch die Regie von David Cronenberg ( eXistenZ) zeigt, dass er es immernoch kann. Für mich gibt es in dem Film aber alles in allem zu viele Ansätze, die nicht richig ausgeführt oder zu Ende gebracht werden.
Es gibt aber auch viele gute und/oder provokante Szenen, z.B. wenn Tom aus der Klinik kommt. Darüber hinaus macht der Film seinem Titel alle Ehre. Mit Gewalt wird nicht gegeizt - wenns passt fliegen da auch mal ordentlich Blut und Gewebe durch die Gegend. Man kann festhalten, dass der Film gut gemacht ist und auch sehenswert, aber ins Kino muss man nicht gerade - die DVD reicht auch.
Sunday, 9. October 2005
 Am 27.10. kommt DooM - The Movie in die deutschen Kinos. Der Trailer sieht DooM3 schonmal sehr ähnlich, aber ob das für einen guten Film reicht?
Ich habe da so meine Zweifel. Anschauen werde ich ihn mir aber mal. Einfach um zu sehen was sie aus dem Stoff so gemacht haben und um zuschauen ob der Film genauso creepy wie das Spiel ist.
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