Gestern abend waren wir im Kino. Nach 5 Tagen krank zuhause war das auch mal dringend nötig (mir gehts übrigens wieder gut - danke an alle für die Besserungswünsche). Wir waren wieder in Camberwell im Rivoli. Eigentlich bin ich kein Freund von alten Kinos - zwar tolle Atmosphäre, aber Bild und Ton sind meist eher bescheiden. Gestern wurde ich in der Beziehung wirklich positiv überrascht. Der altertümliche Kinosaal, war erstmal unglaublich groß und geräumig. Selbst in der ersten Reihe hätte man problemlos sitzen können, weil zwischen Sitzreihe und Leinwand bestimmt 20 Meter Platz sind. Die gute Atmosphäre wurde dann durch eine wirklich fette Soundanlage und einen guten Projektor ergänzt - so macht Kino Spaß.

Nun zum Film. In
Inside Man geht es um einen Bankraub, allerdings läuft der doch etwas anders ab, als man das normalerweise gewöhnt ist. Keine toten Geiseln, nichts wird gestohlen und am Ende ist dann doch alles anders.
Der Chefbankräuber ist Clive Owen (BMW Filme, Hautnah, ...) und der Unterhändler-Cop wird von Denzel Washington dargestellt. Jodie Foster und Willem Dafoe haben auch noch mitgespielt, allerdings war mir Dafoes Rolle viel zu normal. Als abgedrehter Cop (
Blutiger Pfad Gottes) kommt er einfach besser rüber. Sonst ein wirklich gelungener Film - nette Abendunterhaltung.
Ach ja, ich hätte da noch einen Vorschlag: Wenn dieser komische neue James Bond-Darsteller (wie heißt der?) weg vom Fenster ist (also nach einem Film), sollte Clive Owen die Rolle übernehmen. Der Mann hat definitiv das Potential und Aussehen.