Nach der
vielen Lernerei in den letzten Wochen war es ganz angenehm am Freitag mal wieder aus Ulm rauszukommen. Ziel: die
IAA in Frankfurt. Wie man ja sowieso schon überall hört, der Faden der sich durch die Messe zieht ist grün und hört auf so Namen wie Hybrid-Motor, Brennstoffzelle und Emissionssenkung. Alles sehr gut und wichtig, aber spätestens nach dem dritten Hersteller der seine höchst innovative Technologie anpreist, die man so auch schon bei den vorherigen Ständen gesehen hat, wirkt das Thema doch ziemlich ermüdent und langweilig. Ein paar Highlights gab es trotzdem:
Mercedes F700 Studie
Krasses vorauschauendes lasergesteuertes Fahrwerk, Diesotto-Motor (furchtbarer Name für einen effizienten Benziner mit effizienter Diesel Technik), innovative Bedienelemente, 3D Bildschirme, Multifunktionssitze - was Forschung angeht macht Daimler so schneller keiner was vor (außer vielleicht BMW).
Polizisten auf Segways
Segways sehen zwar amüsant aus haben aber so ihre Probleme, sie sind zu teuer und in den meisten Bundesländenr darf man sie nicht auf der Straße fahren. Die Polizisten schienen aber ihren Spaß zu haben.
Ferrari F430 Scuderia
Der neue Ferrari F430. Sieht sehr schick aus, aber durfte man sich natürlich nur aus der Ferne anschauen.
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Lamborghini Réventon
Lamborghinis neue Limited Edition mit richtig bösem Look. Und limitiert ist sie in der Tat, es werden nämlich nur 20 Autos produziert.
Aston Martin DBS
Ein würdiger Nachfolger für den Vanquish. Einfach elegant.
BMW X6
Ein stylistisches Anti-Highlight. Irgendetwas zwischen X5 (vorne) und 6-Series (hinten) - komisch und hässlich. Dafür war der Rest des BMW Standes aber gut gemacht und informativ.
Fahrerassistenzsysteme
Fast jeder Hersteller (BMW, Mercedes, ...) hat sie und sie werden immer besser. Angefangen bei adaptiven Scheinwerfern die sich auf die Straßenbedingungen anpassen oder dem Kurvenverlauf folgen über Systeme die Seiten- und Mittelstreifen im Auge behalten und bei Sekundenschlaf warnen bis zu
automatischen Einparkhilfen (coole Livedemo von Valeo).
Ein echter Geheimtipp war die Tuninghalle. Da gab es nämlich die ganzen Supercars bei denen man in den anderen Hallen nicht mal in die Nähe kamm zum anfassen, ohne Gedrängel und in krasseren Ausführungen, z.B. den
Novitec Ferrari F430 Tu Nero in mattschwarz oder den
Pagani Zonda. Nur
Koeningsegg habe ich leider nirgends gesehen.
IAA Fotos
Fazit:
Es war schon ganz nett, aber so wirklich viel Imposantes gab es nicht zu sehen, zumindest nicht genug um zu übertünchen das es
unglaublich voll war, man bei den interessanten Ständen sowieso kaum was sehen konnte, man sich ständig durch Menschenmassen kämpfen musste und alles in allem ganz schön viele komische Typen da rumliefen. Ob ich mir das in zwei Jahren nochmal antue glaube ich eher wenigerr, da gucke ich doch lieber
TopGear - da ist der Spaßfaktor einfach größer.