Ist ja schon wieder ein paar Tage her das ich was geschrieben habe. Aber erstmal die Fotos. Also da gibt's einmal die Fotos von der
Beach Club Party in der Clinic. Das war diese Party, die $30 Eintritt gekostet hat und dann Bier und Essen inklusive war.
Jonas hat da auch schonmal was zu geschrieben.
Dann gibt's noch Fotos von
gestern Abend (wow richtig aktuell). Jonas und ich waren auf der Abschiedsparty von Nelly. Nelly war Peer Support Leader und ist ganz nett, fliegt aber am Dienstag wieder nach Malaysia zurück.
Mein persönlicher Höhepunkt des Abends war ja die Begegnung mit einem
Possum - endlich mal ein uraustralisches Tier gesehen, was keine
8 Beine hat. Sonst hat der Abend die Erkenntnis gebracht, dass besoffene Canadier nerven können und 800ml Bierflaschen nicht meine neuen Lieblingsbehältnisse sind.
Genug von Parties. Uni ist momentan auch noch so eine Sache. Die Vorlesungen sind gerade alle ziemlich trivial und ich bin mir unsicher ob sich das noch ändert. Das Niveau ist doch anders als in Ulm. Recht ungewohnt ist, dass man Leseaufgaben bekommt. 100 Seiten über Kryptographie zu lesen (und zu verstehen) ist doch recht zeitintensiv, auch wenn es mich interessiert. Die Tutorien sind hier auch ganz anders. Man bekommt Aufgaben die man im Tutorium bearbeiten und dann vorstellen bzw. in der Gruppe diskutieren muss/darf. Ganz cool ist, dass die hier alle keinen Plan von Mathematik haben. Ich verdeutliche das kurz mal mit einer kleinen Anekdote:
Also IT Securtiy Vorlesung Freitag morgen, Das Thema ist die
Verschlüsselungstechnik von Caesar und es geht darum, dass man Buchstaben mit der Formel a*x+b verändern kann.
Die Dozentin fragt: "Wenn Caesar die Buchstaben immer um drei Stellen verschoben hat, dann war b=3 und was war a?"
Zuruf aus dem Hörsaal: "Null!"
Dozentin: "Ja genau das stimmt." (Der ganze Hörsaal nickt, nur Tom, Jonas und ich gucken uns ungläubig an)
Tom merkt an, dass das doch eigentlich eher 1 sein müsste, weil sonst alle Buchstaben auf 3 abgebildet werden.
Die Dozentin schweigt und überlegt erstmal und meint dann: "Ach ja, da haben sie natürlich recht."
Erwähnenswert ist auch unser Dozent in Distributed Systems - Ming Li. Er spricht gerne von "naiwoaking" (networking) und "e-match" (image) und weist sonst darauf hin, dass wir ja nur zwei Konzepte pro Vorlesungsstunde verstehen sollen, weil das sonst viel zu viel für uns ist.
Über Multimedia Systems will ich jetzt hier mal nicht reden ... nur soviel: wie MI nur viel flacher.
Es könnte jetzt der Eindruck entstehen, dass mich Uni gerade nervt. Dem ist aber nicht wirklich so, denn IT Security und Distributed Systems finde ich eigentlich recht interessant.
Gerade quäle ich mich durch meinen IT Security-Schinken. Wie Flo schon so treffend beschrieben hat, ist das Studieren hier schon merkwürdig. Jede Menge lesen zu Hause, aber in der Uni keine Spur von Anspruch. Morgen ist zwar ein Feiertag, aber ich muss
Aufgenommen: Mar 12, 09:16